Posted by: jaemcbean | Mai 6, 2008

Frühlingsgefühle

Alles neu macht der Mai - oder doch nicht? Letzten Endes kommt es doch eh nur auf das an, was ihr daraus macht. Andrea hat das hier daraus gemacht:

Letzten Samstat hat unser Digi seinen 20. Geburtstag bei sich zu Hause mit einer Party gefeiert. Es war wirklich schön (!) mal mit den Leuten zu quatschen, die man so lange nicht mehr gesehen hat - da kam dann auch die ein oder andere interessante Erinnerung zutage. Interessant waren auch die Stories von den verschiedenen Universitäten bzw. Zivildienststellen; z.B. von Professor Goldfuss der gerne mal die Treppen aus “diversen” Gründen hinunterstolpert *hust*. War auf jeden Fall ein sehr netter Abend. Direkt am Sonntag ging es dann mit einer Partie Magic weiter, die aber irgendwie nicht so unterhaltend war. Vielleicht war ich aber auch einfach ned gut gelaunt an dem Tag, weiß ich auch nicht worans lag.

Im Moment spiele ich ja wieder öfters mein Lieblingsrennspiel Trackmania (welches ihr übrigens in einer kostenlosen Variante herunterladen könnt - mehr Infos gibt es auf der offiziellen Homepage). Da mir dieses Spiel so gut gefällt bin ich auch recht aktiv in der Community unterwegs und schau mir auch die ein oder anderen Videos zum Spiel an. Ein Video möchte ich euch zeigen, es trägt den Namen “The 1K Project” (K steht hier, wie in der Computerbranche üblich, für 1.000) und zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, wie “voll” eine Strecke mit Autos sein kann. Es ist auf jeden Fall sehr lustig anzuschauen, viel Spaß :)

Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich nur noch drei Tage Zivildienst habe? Geil, oder? ;)

Posted by: jaemcbean | April 12, 2008

Endspurt

Wie schnell die Zeit vergehen kann…

Nach mittlerweile 7 1/2 Monaten als Zivildienstleistender in den städtischen Kindertagestätten hat man sich so richtig eingelebt und nun ist es fast auch schon vorbei, denn der 9. Mai ist mein letzter Arbeitstag als Zivi. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich mit vielen positiven aber auch einigen negativen Erfahrungen die Dienstzeit beenden werde. Ein dickes Plus ist dabei natürlich die gewonne Erfahrung im Busfahren sowie das handwerkliche Geschick, welches man mit der Zeit als “2. Hausmeister” erlangt, denn fast jeden Tag gibt es irgendetwas zu leimen, bohren, schrauben, flexen,… es gibt nichts, was ich noch nicht erledigen musste. Was mich dagegen ziemlich gestört hat ist die Beschäftigungstherapie einiger Erzieherinnen, die unbedingt meinen, mir irgendwelche Arbeiten aufbrummen zu müssen damit ich auch ja immer genug zu tun habe. Nich selten wurde ich bei strömenden Regen in den Sandkasten zum Fegen mit einem Besen für Innenräume (!) geschickt, was natürlich überhaupt keinen Sinn hat. Aber über solche Kleinigkeiten sieht man hinweg, denn jeder Tag hat ein Ende…

In letzter Zeit haben mir viele Leute gratuliert und die Hand geschüttelt - nein, keine Sorge, mein 20. Geburtstag kommt noch, den habt ihr nicht verpasst - denn ich habe vor ein paar Wochen die Zusage für eine Ausbildung zum Beamten im gehobenen Dienst der Bundesfinanzverwaltung beim ZIVIT bekommen. Das bedeutet, dass ich ab August diesen Jahres nach Münster umziehen und dort im Bildungszentrum des Zolls studieren werde. Sollte ich das Studium und die Abschlussprüfungen erfolgreich bestehen werde ich als Diplom Finanzwirt in den gehobenen Dienst eintreten. Da haben meine Eltern irgendwie auf mich abgefärbt, jetzt wird auch noch der Sohn Beamter, eine richtige Beamtenfamilie :-) Wer mehr über diese Ausbildung wissen möchte sollte sich die Ausbildungsseite des ZIVITs näher anschaun, ihr findet sie unter http://zivit.de/beruf_karriere/ausbildung/index.html

Noch ein kleiner Nachtrag zum letzten Blogeintrag:

Mittlerweile sind die Teile für meine Wasserkühlung eingetroffen und es läuft alles perfekt - keine Lecks, keine Abstürze, niedrige Temperaturen und viel Spaß beim Einbauen hat es gebracht.

Posted by: jaemcbean | März 16, 2008

Projekt Wasserkühlung

Wie die meisten von euch sicherlich wissen, ist der Computer mit all seinen Facetten mein größtes Hobby. Ich schraube liebend gerne an meinem PC herum und veränder hier und da was. Jetzt möchte ich mich mal ein alternatives Kühlkonzept meines Computers heranwagen, nämlich der Kühlung mit Wasser. Moment - Wasser und Computer? Verträgt sich das überhaupt? Wasser direkt auf Computerteilen ist natürlich tödlich für die teuren Bauteile, weshalb das Wasser lediglich als Wärmeleitmittel verwendet wird. Denn auch hier liegt der Vorteil einer Kühlung mit diesem Konzept: Wasser nimmt Wärme viel schneller auf als Luft und gibt diese auch viel schneller ab. Das Ziel ist es also, die Wärme der einzelnen Computerteile über einen Wasserkreislauf an einem Wärmetauscher abzuführen, sodass die wichtigen Computerteile gut gekühlt sind. Eine fertige Wasserkühlung sieht z.B. so aus:

Braucht man denn überhaupt eine Wasserkühlung? Natürlich nicht, eigentlich jeder PC, auch der mit dem ihr gerade diese Zeilen lest, ist wahrscheinlich mit einer normalen Luftkühlung ausgestattet. Aber ich würde ja nicht Toby heissen wenn ich mich mit der Masse zufrieden gebe =) So ist es mit einer Wasserkühlung möglich, einen PC nahezu lautlos zu betreiben oder ihn weit schneller laufen zu lassen, als er eigentlich soll (das Stichwort lautet hier “Übertakten”). Wie funktioniert denn nun diese außerordentliche Art der Kühlung? Das möchte ich euch in diesem (technischen) Eintrag näher erläutern.

Eine Wasserkühlung besteht aus mehreren Elementen, die der geneigte Baster alle einzeln anschaffen und zusammenstellen muss. Damit überhaupt Bewegung in den Wasserkreislauf kommt brauchen wir zuerst einmal eine Pumpe welche das Wasser kontinuierlich durch den Computer jagt. Amüsanterweise werden hier oft Pumpen aus dem Aquarien- oder Teichbedarf eingesetzt, da diese einfach nur das tun, was wir von ihnen verlangen: Pumpen. Mittlerweile gibt es aber speziell für den Einsatz im PC angefertigte Modelle, die weitaus leiser arbeiten und komfortabler zu bedienen sind. Hier mal ein Bild der Pumpe HPPS+, welche ich mir für meinen Kühlkreislauf zulegen möchte:

Irgendwie muss das Wasser ja auch die Wärme der Komponenten aufnehmen können - deshalb brauchen wir Kühlkörper, die durch eine Metallschicht die Wärme des Computers an das Wasser leiten. Üblicherweise wird hier Kupfer verwendet, da es zwar etwas teurer ist, aber auch deutlich besser Wärme überträgt als Aluminium. Diese Kühlkörper werden direkt mit dem Computer verschraubt und müssen für jede zu kühlende Komponente einzeln angeschafft werden, was bei vielen Teilen schnell ins Geld gehen kann. Aber von Nichts kommt Nichts =)

Jetzt haben wir eine Pumpe und warmes Wasser, fehlt also noch der Wärmetauscher (Radiator genannt), der das Wasser wieder kühlt. Im Prinzip wird hier das Wasser auf ganz viele kleine Bahnen geführt, welche mit einem kühlen Luftstrom durchblasen werden und somit die Wärme an die Luft abgeben. Dabei bedeutet ein größerer Radiator automatisch eine niedrigere Wassertemperatur, da bei größerer Fläche mehr Luft die Bahnen durchströmen und somit mehr Wärme abgegeben wird. Wie groß der Radiator letzlich wird ist vor allem durch den verfügbaren Platz im Gehäuse beschränkt, nicht wenige stellen ihn sogar ausserhalb des Computers auf. Ich entscheide mich bei meinem Konzept von vornehin für ein großes Gehäuse, sodass ich einen sehr großen Radiator nach dem Sägen eines Loches in den Gehäusedeckel einlassen kann. Nicht kleckern, klotzen!

Jetzt fehlt nur noch ein Teil des Kühlungskreislaufes, der sogenannte Ausgleichsbehälter. Dieser ist, wie der Name schon sagt, ein Behälter welcher mehrere Aufgaben erfüllt. Es handelt sich dabei um einen einfachen Kanister mit einem Ein- und einem Ausgang sowie einer verschliessbaren Öffnung an der Decke. Verwendet wird er vor allem zum problemlosen Befüllen des Systems, es wird einfach Wasser in die Deckelöffnung gekippt bist das System komplett gefüllt ist. Ausserdem kann sich hier die gesamte Luft des Systems sammeln, welche sonst die Wärmeabfuhr erheblich stören würde. Allerdings ist ein Ausgleichsbehälter nicht zwingend notwendig, Wasserkühlungen funktionieren auch ohne ihn. Wer in eine Wasserkühlung investiert hat dann aber in der Regel auch die 20 Euro für einen AGB übrig sodass man kaum System ohne ihn findet. Es gibt auch wirklich ausgefallene Modelle wie dieses Bullauge hier, welche ein echter Hingucker in einem Gehäuse sein können.

Jetzt fehlen nur noch die Schläuche und damit hätten wir eine gut funktionierende Wasserkühlung, welche weitaus effezienter und leiser kühlt als sämtliche Luftkühler auf dem Markt. In den nächsten Wochen werde ich dann die Bestellungen tätigen und mal einen kleinen Artikel mit vielen Fotos über den Zusammenbau und die Inbetriebnahme meiner eigenen Wasserkühlung online stellen. Vielleicht werfe ich die Idee auch wieder über den Haufen, kostet der Spaß doch eine Menge Geld. Aber ich glaube der Bastelspaß ist es mir einfach wert :)

Posted by: jaemcbean | März 9, 2008

Tiefenrausch

Wow, fast einen Monat ist es jetzt her, dass ich den letzten Eintrag auf meiner Homepage verfasst habe - wie schnell doch die Zeit vergeht! Die Besitzer einer eigenen Homepage oder eines eigenen Blogs kennen es bestimmt, ständig schwirren einem die tollsten und interessantesten Ideen für einen neuen Eintrag im Kopf herum, doch sich dazu aufraffen, einen Eintrag zu verfassen kann man dann doch nicht. Sollte man doch einmal Zeit & Lust finden setzt man sich an den Computer und starrt das leere Textfeld an und überlegt, worüber man verdammt nochmal schreiben könnte. Vielleicht gerade deshalb habe ich so großen Respekt vor Schriftstellern, welche spontane Ideen und Einfälle in hunderte Seiten lange Geschichten verwursten können und das innerhalb einer unglaublich kurzen Zeit, gemessen an der Textlänge. Noch interessanter finde ich dagegen die Gattung Schriftsteller, welche solange an einem Buch sitzt, bis es aus seiner Sicht einfach perfekt ist. Ein gutes Beispiel für diese Art von Autor ist der allseits bekannte John Ronald Reuel Tolkien, welcher für seine Bücherreihe “Herr der Ringe” nahezu ein Jahrzehnt gebraucht hat um sie fertigzustellen. Aber ich schweife (mal wieder) ab, zurück zum Thema spontane Einfälle. Ich habe mich eben mal in Ruhe hingesetzt und versucht, alle spontanten Einfälle für potentielle Blogeinträge in der letzten Zeit zusammenzutragen und “präsentiere” euch hier mal eine kleine Zusammenfassung über die Dinge, über die ich vielleicht geschrieben hätte wenn ich mich denn mal hätte aufraffen können.

Die Zukunft ist blau

Nicht etwa, weil Holland in Zukunft vielleicht nur noch eine schön anzusehende Seenlandschaft sein wird, sondern weil sich endlich ein Nachfolgerformat der DVD durchgesetzt hat. Manch einer (mich inklusive) mag sich fragen, wieso wir denn nun schon wieder einen Nachfolger für die noch gar nicht so alte DVD brauchen, aber das spielt für die Vorreiter der Industrie keine Rolle. Die beiden konkurrierenden Formate hören auf den Namen HD-DVD (entwickelt von Toshiba) sowie Blu-Ray (Sony) und haben ein wesentlich höheres Datenvolumen als die bisherigen DVDs. Kommen aktuelle Film-DVDs auf eine Größe von etwa 9 Gigabyte, schaffen die fortgeschrittenen Versionen der “Next-Generation” Formate (ich liebe solche Ausdrücke, hier leisten die Marketingabteilungen Maßarbeit!) schon über 50 Gigabyte und bieten somit mehr Platz für Filmmaterial in besserer Qualität. Nachdem sich immer mehr Filmstudios Sonys Blu-Ray Format zugeschrieben haben gab Toshiba am 19. Februar bekannt, dass die Entwicklung des Formats eingestellt werde. Für uns Verbraucher kann man das als Vorteil sehen, denn ein Format weniger bedeutet ein Abspielgerät weniger zu Hause - ganz einfache Mathematik :-)

Frankfurt lässt grüßen

Am 05. März war es mal wieder soweit: Das ZIVIT hatte mich für den mündlichen Teil des Bewerberauswahlverfahrens für die Beamtenlaufbahn im höheren Dienst nach Frankfurt eingeladen, wo mich interessante Aufgabenstellungen und ein leckeres Buffet erwarteten. Es war auf jeden Fall ein gelungener Tag, ich denke ich habe mein Bestes gegeben (wie immer natürlich*g*) und ich bin wirklich auf die Auswertung der Ergebnisse gespannt - die Chancen stehen gar nicht mal so schlecht. Vielleicht beginne ich dann ab dem 1. August mein Studium zum Diplom-Finanzwirt, wer weiß?

Stylewechsel

Früher war die Antwort auf die Frage, welche Musik ich denn gerne höre, simpel und kurz: Metal! Doch mittlerweile finden immer mehr Trance und Elektrostücke den Weg in meine Playlist, was ja nun wirklich überhaupt nicht zu Metal passt. Aber ich habe so manche Trancestücke einfach gefressen, es gibt Lieder die ich mir aktuell stundenlang in einer Dauerschleife anhöre, welche ich früher nicht einmal angerührt hätte. Wichtig ist mir dabei vor allem, dass hinter den Liedern eine ordentliche Melodie ohne zu viele dumpfe und langweilige Beats steckt. Wer auch mal auf den Geschmack kommen möchte, auf der zweiten CD des aktuellen Samplers “Dream Dance” 46 (aber auch die CD 2 von 45 ist der Hammer) sind einige wirklich schöne Stücke dabei, vielleicht findet ihr ja auch Gefallen daran.

TWE goes UL3

Die Trackmania Freaks unter euch werden es sicherlich schon wissen, im Moment ist die dritte Saision der United League am laufen, an der auch erstmals mein Trackmania Team “Twister Eagles” teilnimmt. Die UL3 ist quasi die Bundesliga für Rennfahrer in Trackmania, als Neueinsteiger starten wir natürlich ganz unten im Ligasystem in der neunten Division und müssen uns nun Saison für Saison hochkämpfen. Aber bevor es soweit ist, steht erstmal “hartes” Training auf dem Programm, denn selbst in Division neun ist die Luft äusserst dünn für uns. Von neun möglichen Punkten haben wir gerademal zwei geholt, eine überzeugende Leistung sieht anders aus. Aber vielleicht klappt es ja nächsten Mittwoch, wo wir gegen ein Team aus Belgien fahren, welches ebenfalls einen miserablen Start hingelegt hat. Verfolgen könnt ihr den Verlauf der UL3 auf folgender Homepage: http://www.et-leagues.com/ul3/poulelist.php

Mensch, war das eine Menge zu lesen! Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, bis zum nächsten Eintrag (der hoffentlich nicht so lange auf sich warten lässt)!

Posted by: jaemcbean | Februar 10, 2008

Dollarzeichen in den Augen

Nein, nicht ich (okay, manchmal doch) habe die Dollarzeichen in den Augen. Gemeint sind hier die sogenannten “Manager” die das Schicksal tausender Menschen mit ihrer Profitgier besiegeln. Natürlich geht es hier um die Firmen Nokia und Ericsson, welche durch ihre Firmenpolitik nicht gerade für Zuspruch in der Bevölkerung gesorgt haben. Erstere Firma möchte ihr Werk in Bochum schliessen und letztere möchte bis zu 4.000 Stellen streichen - ansich nichts aussergewöhnliches und erschreckendes, es passiert halt schonmal dass es in einem Betrieb nicht mehr läuft und deswegen die Notbremse gezogen werden muss. Wer auch nur einen Hauch von Ahnung von Wirtschaft hat wird wissen, dass sich soetwas nunmal nicht vermeiden lässt, sollte einem Unternehmen die Insolvenz o.Ä. drohen sind eben Sanierungsmaßnahmen gefragt die in der Regel auf Kosten der Belegschaft oder der Aktionäre gehen.

 

Nur leider ist das bei beiden oben genannten Firmen nicht der Fall. Weder Nokia noch Ericsson haben Verluste zu beklagen sondern schreiben fette schwarze Zahlen und legen ein erfolgreiches Geschäftsjahr nach dem Anderen mit irrsinnig hohen Gewinnbeträgen an den Tag. Und trotzdem wird in der einen Firma ein kompletter Standort geschlossen und in der anderen werden bis zu 4.000 Stellen gestrichen. Ein schlechter Scherz möchte man auf den ersten Blick meinen, doch es ist Realität. Nokia begründet die Schliessung des Werkes in Bochum damit, dass es nicht mehr profitabel genug sei und die Verlagerung in den Osten Kosten senken würde. Auf die Frage, warum man denn das Werk schliessen möchte, obwohl es Gewinn erwirtschaftet, heisst es nur, dass die Konkurrenzfähigkeit nicht mehr gegeben sei. Es werden also rund 5.000 Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit geschickt, weil sie firmenintern den geringsten Gewinn erwirtschaften. Der schwächste fliegt.

Ein wenig anders ist die Situation in Schweden bei der Firma Ericsson. Hier wird nicht ein komplettes Werk geschlossen, sondern es werden querbeet durch das Unternehmen Arbeitsplätze gestrichen. Die Stellungnahme von Carl-Hendric Svanberg, Chef von Ericsson: “Wir planen mit einem stagnierenden Netzwerkmobilfunkmarkt in 2008 und ergreifen entsprechende Vorbereitungen”. Okay, Ericsson steht wirtschaftlich gesehen nicht wirklich gut da (im Vergleich zu Nokia), aber prophylaktisch für das kommende Jahr einfach mal 4.000 Arbeiter entlassen ist meiner Meinung nach auch nicht die richtige Strategie. Alles dreht sich immer nur um Zahlen und Profit und Umsatz und niemand denkt mehr an die armen Schweine, die in die Arbeitslosigkeit gedrängt werden. Es gibt nicht wenige Familien, die auf das Einkommen eines einzelnen Familienmitglieds angewiesen sind. Fällt das weg, lässt Hartz IV grüßen. Eine tolle Perspektive!

Ein wenig mehr Solidarität und Sozialität braucht das Land. Denkt doch mal drüber nach…

Posted by: jaemcbean | Januar 27, 2008

Ein Tag in Aachen

Wie verbringt man eine Woche Urlaub? Natürlich, lange ausschlafen und viel in die Glotze schauen gehört dazu, doch dieses Mal war ich sogar wirklich aktiv. Mit Michael zusammen habe ich mich letzten Mittwoch auf nach Aachen gemacht um dort mal ein wenig in das Studentenleben einzutauchen. Unsere Wahl fiel natürlich auf die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule, kurz RWTH genannt. Zusammen mit unserem Sternchen Katja als Reiseführer setzten wir uns in diverse Vorlesungen, aßen in der Mensa zu Mittag (wir haben sogar Studentenrabatt bekommen obwohl wir gar keine Studenten sind *g*) und gingen Abends im Studentenviertel ein wenig Essen & Trinken.

Zuerst war ich überrascht, wie riesig die RWTH doch ist. Ich habe einen recht großen Gebäudekomplex mit mehreren Nebengebäuden auf einem eingezäunten Gelände erwartet, aber mit einem ganzen Viertel voll mit Gebäuden, wo überall das kleine blaue RWTH-Logo zu erkennen ist, habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Im nachhinein erscheint es allerdings logisch, dass ein einziger Gebäudekomplex für mehr als 30.000 Studenten einfach nicht genügend Platz bietet. Ebenfalls überrascht hat mich die Größe des ersten Hörsaals, wo wir uns eine Vorlesung zum Thema “Technische Informatik” angehört haben, ich war abgesehen von Messehallen noch nie in so einem großen offenen Raum gewesen. Die anwesenden Studen waren allerdings alles andere als beeindruckt, nicht wenige schliefen oder spielten an ihren Laptops Computerspiele und unterhielten sich angeregt über alle möglichen Themen, nur nicht über Informatik.

Auf jeden Fall war es eine interessante Abwechslung zum Zivildienstalltag und ich denke, ich kann mit den gewonnenen Eindrücken eine Menge anfangen. Morgen folgt dann der Bericht über dieses Wochenende, ich habe im Moment keine Lust mehr zu schreiben^^

Posted by: jaemcbean | Januar 20, 2008

Das Turnierwochenende

Dieses Wochenende stand ganz im Zeichen der Kartenspiele.

Am Samstag habe ich mich mit Simon Kotzea zusammen ins Brave New World in der Kölner Innenstadt aufgemacht, um ein Turnier in dem Sammelkartenspiel “Magic: The Gathering” zu bestreiten. Normalerweise bringt man zu Magicturnieren seine eigenen Karten mit, doch das gestrige Turnier war ein sogenanntes “Limited Turnier” wo man die Karten gestellt bekommt und sich aus einem vorgegebenen Kartenpool sein Deck zusammenstellen musste. Insgesamt verlief das Turnier wenig erfolgreich für mich, es reichte nur für einen enttäuschenden 22. Platz (von 32). Doch mit meinem Kartenpool konnte ich super zufrieden sein, denn es waren wirklich wertvolle Karten dabei, unter anderem ein frisches Thoughtseize sowie zwei Kracher aus Morningtide. Thoughtseize habe ich dann direkt vor Ort gegen zwei Teferis und ne weiße Ley-Line getauscht, ein rein vom Geldwert her gesehen ungünstiger Tausch, aber mit den ertauschten Karten kann ich wenigstens was anfangen.

Heute ging es dann auf ins Jojo zum Pokerturnier. Mit gemischten Gefühlen habe ich mich an den Tisch gesetzt, denn ich bin gerade einmal grün mit den Regeln und habe noch nie auf einem Turnier gespielt. Am Anfang lief es wirklich gut, ich habe sicher gespielt und den ein oder anderen Pott gewonnen, was mir den Einzug an den Final Table brachte. Dort bin ich dann etwas leichtsinnig geworden und habe hoch gepokert und dann natürlich auch hoch verloren. Immerhin reichte es für Platz 8 von 18.

Nächste Woche werde ich mich mal aufraffen und mit der Bahn nach Aachen fahren. Dort werde ich mit Katja und Michael mal ein wenig RWTH Luft schnuppern und mich in ein paar Informatikvorlesungen reinsetzen. Das funktioniert, denn ich habe die ganze nächste Woche Urlaub! *freu*

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